Highlight im Heinepark zur Eröffnung: Zaz aus Frankreich (Foto Manuela Hahnebach)

Isabellle Geffroy (Zaz) akustisch ... (Foto MH)

motivierend ... (das Problem war: auf Französisch) (Foto MH)

schön ... zu hören und zu sehn (Foto MH)

Danke Zaz! Super Konzert in Rudolstadt 2011! (Foto MH)

am nächsten Morgen: handfestes Frühstück auf unserer Terasse mit Blick zur Burg (Foto AK)

Blick zurück auf Rudolstadt vom Burgaufgang (Foto MH)

die Thüringer Symphoniker machen ihre Instrumente warm (Foto MH)

Jagwa Music aus Tansania hat da ganz andere Methoden ... (Foto MH)

z.B. Tanzen: Mussa Ngalula (Foto MH)

erst mal Raucherpause (Foto MH)

am Schlagzeug ein Nichtraucher? (Foto MH)

und auch "Jackie" Kazimoto wird ganz schön böse (Foto MH)

am Ende sind alle wieder lieb (Foto MH)

bei Yemen Blues (Israel) gings deutlich ruhiger zu (Foto MH)

... aber auch schön: Hilla Epstein am Cello (Foto MH)

hat das Mikro den gleichen Frisör? (Foto MH)

Ravid Kahalani: Gründer der Band, Sänger ... (Foto MH)

Gimbri-Spieler und Fette-Klunker-Träger (Foto MH)

und dann war da noch dieser blaue Derwisch (Foto MH)

den Zuschauer(inne)n hats jedenfalls gefallen (Foto MH)

Jajouka: Trance-Musik aus den Bergen Marokkos bei der auch Schlangen schlafen (Foto MH)

Jajouka Sound System: Marokkanische Schalmei trifft Bass-Dub (Foto MH)

zwischendurch ein Fladenbrot (Foto MH)

blaue Stunde im Heinepark (Foto MH)

Sizilianischer Brass'n'Bass: Roi Paci & Aretuska (Foto MH)

Sonnabend Mittag zum Frühstück am Neumarkt in Indien: Mallik Family (Foto AK)

Tochter Mallik: Gesang, Tanpura und schön aussehen (Foto AK)

Vater & Sohn Mallik: Dhrupad ist ernster Männergesang! (der Mutter sieht man's an) (Foto MH)

auch schön: indische Seide (Foto AK)

Kraja: 4 schwedische Sirenen, die Männern allerhand rauben (Foto AK)

die wurden schon Odysseus beinah zum Verhängnis (Foto AK)

soll gegen Sirenen helfen (Foto AK)

Weiter, die Klampfe in der Hand & die Schweiz in der Tasche (Foto AK)

auch unterwegs: Straßenmusikant aus Bulgarien (Foto AK)

zum Heinepark: René Lacaille mit Insel-Swing a La Reunion (Foto AK)

Auch nett: Oriane Lacaille spielt u.a. virtuos Triangel (Foto AK)

für die Frauen spielt Marc Lacaille das Kayamb (Rüttelbrett) (Foto MH)

Moussu T (die 4 hinten) mit Marseille-Blues fand ich gut (Foto MH)

Nicolas Pellerin (Quebec) fanden besonders die Frauen gut (Foto MH)

Rango: Sudan-Voodoo aus Ägypten: sehr mysteriös (Foto MH)

von Hjaltalin (Island) hab ich nur 'nen verschwommenen Eindruck (Foto AK)

dafür warn die Leuchten im Heinepark scharf (Foto AK)

und noch schärfer war Euzen (Dänemark) (davon später mehr) (Foto AK)

Youssou N'Dour war da eher müde (und ich auch) (Foto MH)

Christine Lauterburg: Power-Jodeln aus der Schweiz zum Sonntag Mittag (Foto AK)

Bühne frei für Rasa Daiko (Wischen, Trommeln, Tanzen) (Foto AK)

na ja, am Besten fand ich Karin Nakagawa (aus Yokohama), die eigentlich gar nicht dazugehört (Foto AK)

... (Foto AK)

Glücksfall im Theater: Lamin Jobarteh: gambischer Kora-Spieler aus der Schweiz (Foto AK)

auf der Burgterasse ist beim obligatorischen TFF-Regen Wetterschutz angesagt (Foto AK)

alle warten auf ... (Foto AK)

Euzen zum 2.: nordischer Gothic-Experimental-Pop aus Dänemark (Foto AK)

... aus nächster Nähe direkt vor der Bühne (da wirds auch nicht so nass!) (Foto AK)

Harald Juul an den Strings (Foto AK)

die norwegische Sängerin Maria Franz (Foto AK)

dominiert die Bühne (Foto MH)

... (Foto MH)

danke Maria Franz & Euzen (Foto AK)

im Kontrastprogramm folgt: Playing for Change mit Grandpa Elliott aus New Orleans (Foto MH)

es wird noch ein bisschen Jajouka gespielt (Foto AK)

The Treacherous Orchestra haut noch mal in die Tasten (Foto MH)

das war Rudolstadt 2011! (Foto MH)

erst mal erholen (Foto AK)

und die Jugend wird auch immer schlimmer! (Foto AK)

Tanz & Folk Fest Rudolstadt 2011 rootsfolkworldmusic

Endlich mal wieder ein TFF, über das es sich lohnt zu berichten! Erst mal vielen Dank an die Veranstalter, alle Helfer und natürlich die Künstler aus aller Welt! Es war wieder "Super"! Außer dem Parkverbot am Gänsebach. Wer macht denn so was? Und warum? Also, unsere Kirschgärtner waren bisher immer gut drauf! Und wir haben nicht alles verbieselt, sondern die T-Wagen in der Nähe benutzt, aber jetzt gibt es keine Nähe mehr! Dafür hat die Polizei jetzt kurze Wege! Das ist doch auch was wert! Es entwickelt sich! Das Fluchwesen!
Nachdem ein neuer Platz gefunden war, konnten wir uns ins Musikgetümmel stürzen. Für Besucher mit mehr Freizeit kam mir der Festivalbeginn am Do Abend entgegen, das Programm entzerrt sich tatsächlich etwas und man hat mehr Zeit "anzukommen". Das fand offenbar die Mehrheit der rund 100.000 Besucher auch, denn es war von Anfang an brechend voll. Das lag sicher auch an dem Spitzen-Konzert von Zaz, der Entdeckung franzö­sischer Lebenslust und Spielfreude zur Eröffnung. Man musste fürchten, das Beste schon am ersten Abend erlebt zu haben, aber es kam doch noch was...

Erstmals hatten wir auch Zeit, ins Burgmuseum zu gehen und uns "Rokoko en Miniature" anzusehn. Unter dem Motto "Freizeit, und was man daraus machen kann" (ist nicht von mir, sondern von Rainald Grebe, und vielleicht nicht mal von dem) haben zwei Zeitflüchtlinge in 50jähriger Kleinstarbeit Rokokowelten 1:50 zusammengebastelt. Man müsste wenigstens die Zeit 50:1 aufbringen, um alles entdecken zu können, und es bliebe doch ein unerklärlicher Rest.
Nach den etwas mühsamen Versuchen der Thüringer Philharmoniker Saalfeld/ Rudolstadt, ihre Instrumente mit Strickjacken zu erwärmen hat im Heinepark Jagwa Music aus Tansania ihre eigenen Methoden dazu gezeigt, nämlich z.B. Tanzen... Zwischendurch hat noch die Crooked Fiddle Band (Australien) einen Power-Mix aus Zigeuner-, Kelten und Countrymusik aus dem Bühnenboden gestampft. Nachdem wir wieder zurück auf der Burg zu Yemen Blues waren, war uns auch nicht mehr kalt. Die Jungs (mit Vorliebe für fetten Schmuck) und Mädchen aus Israel waren ja ganz nett, haben mich aber nicht umgehaun. Wärend Manu aus der ersten Reihe gute Fotos machte, blieb für mich Zeit, wieder zum Heinepark zu schlendern und bei Stiller Has (na ja, wers mag) ein Bier zu trinken. Bei Jajouka Sound System: marokkanische Jajouka-Schalmei trifft Heavy-Bass-Dub-DJ Gabriel aus San Francisco haben auch wir uns wieder getroffen. Den sizilianischen Brass'n'Bass von Roy Paci & Aretuska konnte ich auch noch gut am Auto hören.

Sonnabend Mittag gabs Indisches zum Frühstück auf dem Neumarkt: die Mallik Family mit Dhrupad-Musik (ernster Männergesang?). Aber Tochter Mallik hat auch mitgesungen! Und wenn mit jemand nicht zu Spaßen war, dann mit Mutter Mallik, so sah sie jedenfalls aus. Zur weiteren Erwärmung wieder auf die Burgterasse: Kraja: 4 schwedische Sirenen, die einen hypnotisieren konnten. Aber Ohrschützer und dichtes Gedränge halfen, dass man ihnen nicht zu Nahe kam. Zur Wiederbelebung wieder runter in' Heinepark: da gabs Inselfeeling mit dem René Lacaille Quintet von La Reunion. Und dann etwas mysteriösen Sudan-Voodoo aus Ägypten (Rango). Beim Marseille-Blues von Moussu T (e lei jovents) wusste man dann wieder, woran man ist (auch wenn mans nicht verstanden hat). Die Isländer Hjaltalin und Imam Baildi aus Griechenland waren nicht so Meins, so dass ich im Heinepark plötzlich viel Zeit hatte - auch nicht schlecht - abhängen in die Nacht, noch'n Bier, bisschen rumschlendern...
Bis Euzen (Dänemark) mit nordischem Gothik-Experimental-Jazz-Pop (oder so ähnlich) kam. 2009 fand ich Valravn schon interessant, bei denen die norwegische Sängerin Maria Franz und der Keyborder Christopher Juul mit dabei waren, nun mit eigener Band. Und die Sängerin versteht ihr Mundwerk (sag ich jetzt mal so), erinnert manchmal an Björk. Danach (nach 1) mochte ich Youssou N'Dour nicht mehr hören (ich persönlich finde seine Musik sowieso etwas, sagen wir langweilig).

Das zumindest kann man von Christine Lauterburg nicht behaupten. Wenn ich auch Jodelei nicht so mag, sie verpackts doch interessant. Schon in Marktnähe, hab ich auch noch Rasa Daiko (Multi-Kulti-Taiko-Trommel-Tänze aus Berlin) mitgenommen, vielleicht etwas zu artig? Am besten hat mir da noch die Koto-Spielerin Karin Nakagawa (aus Yokohama) gefallen. Die schien schon beim Einspielen sehr konzentriert. Obwohl ich inzwischen Theater und Kirche meide (wegen der irren Vorlaufzeiten durch Anstehen), habe ichs doch mal zu Lamin Jorbarteh (Gambia/Schweiz) versucht. Und tatsächlich öffnete sich der Sesam und es wurden nachträglich noch ein paar Zuschauer eingelassen. "Leider" war nur noch ein Platz auf dem Bühnenrand frei, so dass ich das grossartige Kora-Konzert hautnah miterleben konnte. Auch (noch mal) Euzen auf der Burgterasse konnten wir direkt am Bühnenrand verfolgen. Das schränkt zwar die Bewegungsfreiheit etwas ein, ist aber eindrucksmäßig und fototechnisch genial. Die Musik von Euzen war anspruchsvoll, Gesang, Trancedance, Show von Maria Franz waren wieder faszinierend, Zugabe war obligatorisch, CDs wurden auch ganz gut verkauft und die Band zeigte sich noch mal komplett den Fans "zum Anfassen".
Danach gings zum Showdown in den Heinepark: Playing for Change, das Straßen­musiker-Projekt für eine bessere Welt durch Musik ohne Grenzen, war u.a. mit Grandpa Elliott aus New Orleans sehr präsent. Bei den Master Musicians of Jajouka aus Marokko war schon wieder richtig Platz im inzwischen aufgeweichten Heinepark. Das 21. TFF hatte langsam ausgespielt, was auch ein auf der Bühne herumtollender Morocc'n' Roll-Opi nicht verhindern konnte. Aber dann hat das schottische Treacherous Orchestra aus ihren Dudelsäcken, Flöten, Akkordeon, Fiddeln, Gitarren, Drums u.w.w.i.n.n.a. noch mal alles rausgeholt und den immer noch Tanzwütigen den Rest gegeben. Und sie haben auch nicht mit Zugaben gegeizt, ihre Drumsticks wieder einge­sammelt und das schon angekündigte Schlaflied des müden Ansagers weggespielt. Da hatte ich aber schon unsere Schlafkabine wieder in ein Auto verwandelt und wir sind bei Musik von Zaz und Euzen zum Ausschlafen nach Hause gefahren.