Zwei junge Schlittenhunde . Aasiaat

Fischernetz . Aasiaat

Fischerboot am Abend . Aasiaat (Foto Manuela Hahnebach)

Eisberg bei Uummannaq (Foto Manuela Hahnebach)

Helikopter-Anflug auf Uummannaq

Häuser . Uummannaq (Foto Manuela Hahnebach)

Boote . Uummannaq (Foto Manuela Hahnebach)

Fischer Ole Quist . Uummannaq (Foto Manuela Hahnebach)

Mitternachtssonne . Uummannaq

Tankstelle (1,5 l Super für unseren Benzinkocher bitte) . Uummannaq

Überfahrt mit Ole Quist von Uummannaq nach Nuussuaq

Treibeis vor Nuussuaq (Foto Manuela Hahnebach)

Abend am See . Nuussuaq

Drei-Gletscher-Blick am Majoriarssuatsiaq . Nuussuaq

Aufstieg am Majoriarssuatsiaq . Nuussuaq

Hochland-See . Nuussuaq

Hochland-See . Nuussuaq

Weg über den Gletscher . Nuussuaq

Gletschereis . Nuussuaq

Am Gletscher-Camp . Nuussuaq

Gletscherseen am Talschluss des Qororssuaq . Nuussuaq

Im Tal Qororssuaq . Nuussuaq (Foto Manuela Hahnebach)

Im Tal Qororssuaq . Nuussuaq

Am Saqqap taserssua (großer See) . Nuussuaq (Foto Manuela Hahnebach)

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Regentag im Saqqaqdalen . Nuussuaq

Feder am Flussufer im Saqqaqdalen . Nuussuaq

Algenschleier im Saqqaqdalen . Nuussuaq

Schotterebene Pulateriaq im Saqqaqdalen . Nuussuaq (Foto Manuela Hahnebach)

Camp bei den Basaltbergen im Saqqaqdalen . Nuussuaq

See in den Basaltbergen . Nuussuaq

Rauschbeerenpolster . Nuussuaq (Foto Manuela Hahnebach)

Arktischer Mohn . Nuussuaq

Pflanzenpolster im Basaltgeröll . Nuussuaq

Orange Flechten auf Basaltsäulen . Nuussuaq

3 Schatten . Nuussuaq

Mündung des Saqqaqdalen . Nuussuaq (Foto Manuela Hahnebach)

Mündung des Saqqaqdalen . Nuussuaq

Camp bei Saqqaq . Nuussuaq

Küste bei Saqqaq . Nuussuaq

Stein . bei Kangerlussuaq

Buckelwale bei Saqqaq . Nuussuaq (Foto Manuela Hahnebach)

Mit dem Boot von Saqqaq . Nuussuaq

Camp am Eisfjord . Ilulissat

Am Eisfjord . Ilulissat

Eisberg . bei Ilulissat

Zions-Kirche in Ilulissat (Foto Manuela Hahnebach)

Nachts am Eisfjord . bei Ilulissat

Grönland . 2009

Diskobucht mit Reiseroute

Nachdem wir 2001 Westgrönland rund um die Diskobucht (Ilulissat - Eisfjord - Rodebay - Saqqaq - Disko - Sisimiut - Sandflugdalen/Inlandeis bei Kangerlussuaq) erkundet hatten und 2008 eine Trekkingtour auf Disko machten, konnten wir 2009 die Durchquerung der Halbinsel Nuussuaq verwirklichen. Nach der Ankunft in Kangerlussuaq (ehemalige US Air Base Søndre Strømfjord, jetzt Hauptflughafen für Westgrönland) führte uns der erste Inlandflug nach Aasiaat, dem Schul- und Ausbildungsort der Gegend. Das touristische Zentrum der Diskobucht Ilulissat am grandiosen Eisfjord Kangia kannten wir von unseren vorigen Reisen. Neben Fischerei, mehr oder weniger niedlichen Schlittenhunden und den üblichen bunten Holzhäusern war in Aasiaat die Werft interessant.

Unser nächstes Ziel war Uummannaq, ein kleiner Fischerort (1300 Einwohner) auf der gleichnamigen Insel des Herzbergs (1175 m) - einer der schönsten Orte Grönlands. Die Insel ist mit 12 qkm so klein, daß sie nur mit Hubschraubern angeflogen werden kann. Von der kleinen Hafenbucht mit der Naturstein-Kirche und zwei erhaltenen Grassoden-Häusern (die bis Mitte des vorigen Jahrunderts noch bewohnt waren) ziehen sich die bunten Holzhäuser an den Hängen des Herzbergs hinauf. Eisberge treiben entlang der Nordküste der Nuussuaq-Halbinsel vom etwa 75 km entfernten Inlandeis-Gletscher. Nach einigen Wanderungen in der Umgebung brachte uns der Fischer Ole Quist in seinem Boot zum Ausgangspunkt unserer Trekkingtour etwa 50 km von Uummannaq entfernt zur Nugarssuk-Bucht an der Nordküste Nuussuaqs. Von dieser unbewohnten Gegend aus sind es etwa 120 km durch weglose arktische Landschaft nach Saqqaq - dem nächstgelegenen kleinen Dorf auf der Südseite der Halbinsel.

Halbinsel Nuussuaq mit Tour

Die Route führt entlang einer Winter-Schlittenspur, die natürlich im Sommer anhand des Geländeprofils nur zu ahnen ist, bestenfalls durch Abfall zu erkennen. Eine vage Beschreibung der Orientierungspunkte und die "Wander-Karte" 1:250.000 gaben die Richtung vor. Aber Westgrönland hat im Sommer stabile Hochdruck-Wetterlage mit meist sonnig-trockenem Wetter, so dass man sich gut nach Sicht orientieren kann. Der Einstieg in die Tour ist in drei Buchten von Nugarssuk bis Kugssup Nua (Kugssuaq-Fluss) möglich. Zunächst geht es in Talsystemen haupsächlich süd-, später südwest­wärts. Neben der markanten Nordwand der Majoriarssuatsiaq (1038m) steigt die Route südwärts über eine Hochfläche auf etwa 650 m (Hütte). In einigen Ab- und Anstiegen erreicht man schließlich nach etwa 30 km das Ende des Qororssuaq-Tals. 

Ab hier wendet sich die Route nach West und umgeht die südlich liegenden Gletscher auf ca. 20 km Geröllstrecken in etwa 500-600 m Höhe. Orientierungs­punkte sind die Berge 630, 860 und 1300 m, die man südlich passiert. Im dann nordwestlich verlaufenden Tal Qororssuaq kommt man in 15-20 km zum Sarqap taserssua, dem Großen See - einer Bilderbuch-Szenerie aus türkisem Gletschersee, steilen Schotter­hängen und weißen Gletschern.
Von dort gibt es einen Durchstieg zum Saqqaqdalen, in dem es etwa 40 km südlich zur Nuussuaq-Küste an der Diskobucht und nach Saqqaq geht. Saqqaq ist ein kleiner intakter Fischer-/Jäger-Ort mit Kirche, Kiosk, Kaufhalle, Servicehaus (zum Duschen und Waschen) und Fischfabrik. Von einer Landzunge direkt neben der kleinen Hafenbucht konnten wir diesmal einige Buckelwale beobachten, die zwischen den vorbeitreibenden Eisbergen schwammen. Einmal wöchentlich gibt es eine Bootsverbindung in das etwa 70 km entfernte Ilulissat, wo wir noch einige Tage den Ausblick auf den eindrucksvollen Eisfjord Kangia geniessen konnten.